Montag, 30. Juni 2014

duftender wind, nach osten wehend
feuchte kühle in sich tragend
durchtreibt die nebel

an einem kühlen sommertag
an dem die vögel sangen

auf dem feinen kies
durch den wald -
die blätter wehen im duftenden wind

an einem kühlensommertag
an dem die vögel sangen

da gingen zwei menschen
im feinen kies
durch den wald

an einem kühlen sommertag
an dem die vögel sangen

und die augen ziehen durch die welt
wenn nur die füße tragen
wohin? ach, lass nur diese frage

an diesem kühlen  sommertag
an dem die vögel singen!

Sonntag, 18. Mai 2014

die reise

augen voller hoffnung nur und glänzendes gepränge
blicke rauschen durch die gassen, genießen diese enge
asche sei der lichter glanz, sei unser aller leiter
wir wissen nicht wohin es geht, doch wir wollen weiter

Dienstag, 29. April 2014

just leave me forever - like the others do
i can live without you - you know thats true

baby, your heart is like a stone to me
and my one is shattered - it sets no feelings free

leave now and stay in another place
i dont wanna hurt your broken wings

just leave me forever - i'm already left
you drive the dagger into my brains

i'll try to forget you - i'm going to die
and when it's all over you'll hear my cry

i can't live without you - so i couldn't live
i knew what to die for 'cause no hope left

Donnerstag, 24. April 2014

zusammengefallen sind zeit und raum
einem wunder gleich
ein zufall hinter dem teich
so kennt man menschen bald ein zweites mal

vergessen, was gewesen ist
rauh und kalt das neue leben
sprich nicht mit mir
du. er. sie. es. denkt!

so sieht man nie alles
gleich
am anfang

und dann
erst an
dem ende

alles

Sonntag, 23. März 2014

über den märz

wo bleibst du nur du süßer duft?
seh ich doch den frühling schon sprießen
fehlt mir deine süße luft
hinter schornsteinen und lichtreklamen

himmel und hölle, wie gleich sie doch sind
verschwundene gedanken, das geraubte kind
im kopf ist wieder da, es ist
missbraucht und undankbar

streich ich allein über den berg
und finde die lichter der ferne
dann wäre ich so gerne
einfach weg

kaum kommt ein mensch
wird er vertrieben
ruhelos die beine
sind.

wenn wege sich kreuzen, so sieht man sich nicht
und sind sie parallel, so erreicht man sich nicht

wohin wir auch gehen, die richtung ist gewiss:
entzweien, nur entzweien was bleibt ist der riss

Mittwoch, 12. Februar 2014

alte bilder...


traum

gurgelnder bach, möcht ertrinken in dir.
goldlaub der birke, mit sand in den augen,
lieg ich da und lausche, schaue
zerbrochene welle, geklebte seele

aus ton. diese worte - aus holz das herz
in das die axt schlägt, späne
im herdfeuer, sie treiben, treiben
bis aufs meer hinaus.

bald ist winter, spricht der frühling.
blauer himmel, warum weinst du?
weiße taube, was bedrückt dich?

polternder blauer wagen auf grauem asphalt.
schnell! schnell! ans ziel,
das nächste stecken. zeitverlust.